Costa Rica

Pura vida

Die lange Küstenlinie mit ihren Buchten bietet ideale Voraussetzungen für Wal- und Delfinsichtungen an der Pazifikküste.

Höhepunkte der Forschungsreise

Waltiere können in Costa Rica am besten an der Pazifikküste beobachtet werden.

 

Sichtung von Delfinen

Im Golfo Dulce Naturreservat auf der Halbinsel Osa halten sich das ganze Jahr kleinere und grössere Schulen von Delfinen auf. Wegen des umliegenden Regenwaldes und der vielen Flüsse, die im Golf münden, ist das Meer-wasser hier besonders mineralreich und bietet einen idealen Lebensraum für viele Fisch-arten, die Nahrungsgrundlage der Delfine.

 

Sichtung von Buckelwalen

Je grösser die Wale, desto weiter von der Küste entfernt ziehen sie ihre Bahnen. Besonders in den Sommermonaten wandern grössere Gruppen von Buckelwalen mit ihren Jungtieren an der Küste entlang. Ihre typischen Gesänge sind gut zu hören.

 

Sichtung von Blauwalen

Noch weiter draussen kann auch der grösste aller Wale, der Blauwal, auf seinem Weg zu den Aufzuchtsgebieten an der Küste von Mexico gesichtet werden. Meist ist er in kleinen Grup-pen von 2-3 Tieren unterwegs. Der Ozeanriese wird 24 bis 33 Meter lang und kann bis zu 190 Tonnen wiegen. Charakteristisch ist seine weit hinten liegende, winzige Finne. Sein hoher, säulenartiger Blas ist von weitem gut erkennbar.

 

Zahnwale der Region

Amazonas Sotalia, Grosser Tümmler, Ostpazifischer Delfin, kleiner Schwertwal, Schlankdelfin, Zügeldelfin

Forschungsaktivität auf See

Während der Reise lernen Sie von einem erfahrenen Meeresbiologen viel Wissens-wertes zu den Walen, Delfinen und zum Ökosystem Meer. In lockerer Atmosphäre erfahren Sie in Kurzvorträgen und gemeinsamen Diskussionen mehr über die Ent-wicklung der Wale, ihre Biologie, die Ökologie und das Leben in den Ozeanen und vieles mehr.

 

Die Meeresbiologen werden bei der Datenerhebung durch Sie unterstützt. Die Zählung und Identifikation von Walen während der Fahrt auf geraden Linien (soge-nannte Transsekt-Methode) gilt als wesentliche Grund-lage der Forschungsarbeit. Kenntnisse über das lokale Vorkommen und die Anzahl Individuen der verschie-denen Arten helfen, wichtige Gebiete zu identifizieren und den Zustand der Bestände abzuschätzen. Diese wichtigen Grundlagendaten werden internationalen und vor Ort tätigen Schutz-organisationen zur Verfügung gestellt. Damit leisten Sie mit uns zusammen einen wertvollen Beitrag zu den weltweiten Schutzbemühungen dieser faszinierenden Tiere.

Umweltbildung

Taucher am Riff

Umweltbildung direkt vor Ort ist ein wesent-licher Bestandteil der Forschungsreise. Wir erkunden schwimmend, schnorchelnd oder tauchend die faszinierende Unterwasserwelt und ihre bunten Korallenriffe. Zusammen mit den Guides können Sie den Unterwasser-Lebensraum erkunden und erleben weitere Bewohner des Meeres in ihrem natürlichen Element. Diese Erfahrungen runden die Forschungsarbeit auf See in einer wunder-baren Weise ab.

 

Weitere Höhepunkte können Begegnungen und Diskussionen mit lokalen Fischern sowie der Bevölkerung sein, welche neue Perspektiven eröffnen und unseren Blick für regionale Problemstellungen (Überfischung, Süsswasser-Knappheit, Verschmut-zung etc) schärfen.

 

Es besteht auch die Möglichkeit, Nationalparks an Land zu besuchen, so dass auch hier Fauna und Flora in ihrer ganzen Schönheit entdeckt werden können.

Entspannung

Nebst Forschungstätigkeit und Bordleben bleibt viel Zeit für Erholung und Genuss, für Meer und Sonne, Badestopps und gemeinsame Mahlzeiten vor traumhafter Kulisse.

Sehenswürdigkeiten der Gegend

Die Halbinsel Osa ist ein heisses, regenrei-ches Gebiet und beherbergt den Corcovado Nationalpark. Rund 140 Säugetier- sowie 400 Vogelarten, wie z.B. die grösste Population roter Aras, 100 Amphibien- und Reptilienarten sowie ca. 6000 Insektenarten leben in diesem Schutzgebiet der Superlative. National Geo-graphic bezeichnet den Park als einer der "biologisch intensivsten Orte der Erde".