Galapagos Inseln - Ecuador

Reise zum letzten Paradies

Auf den Galapagos Inseln konnten sich fünf Millionen Jahre lang Tiere und Pflanzen völlig ungestört entwickeln.

Höhepunkte der Forschungsreise

Sichtung von Buckelwalen

An der ecuadorianischen Küste ziehen die Buckelwale von den kalten antarktisnahen Regionen zu den warmen Gebieten nördlich des Äquators, um dort ihre Jungen zur Welt zu bringen. Anschliessend ziehen Sie mit den jungen Walen wieder in die fischreichen Gebiete im Süden. Die Walmütter lassen sich auf ihrer Reise viel Zeit, um den Jungtieren ausreichend Gelegenheit zu geben, sich eine schützende Fettschicht zuzulegen. Mutter-Kind Interaktionen können teilweise nahe der Küste beobachtet werden.

 

Sichtung von Delfinen

Die Region der Galapagos Inseln ist durch die Kombination von warmem, tropischem Wasser und den Aufströmungen des kühlen, nährstoffreichen Humboldt-Stroms sehr reich an marinem Leben. Zahlreiche Waltiere wie der Grosse Tümmler, Gemeiner Delfin, Kurzflossen-Grindwal, Ostpazifischer Delfin und Schlankdelfin sind anzutreffen.

 

Weitere Waltiere der Region

Nebst den Buckelwalen können weitere Grosswalarten wie Brydewal, Pottwal und Orca auf ihren Wanderungen gesichtet werden, gelegentlich sogar Seiwal, Zwergwal, Blauwal und Finnwal.

Forschungsaktivität auf See

Während der Reise lernen Sie von einem erfahrenen Meeresbiologen viel Wissens-wertes zu den Walen, Delfinen und zum Ökosystem Meer. In lockerer Atmosphäre erfahren Sie in Kurzvorträgen und gemeinsamen Diskussionen mehr über die Ent-wicklung der Wale, ihre Biologie, die Ökologie und das Leben in den Ozeanen und vieles mehr.

 

Walbeobachtung mit dem Fernglas

Die Meeresbiologen werden bei der Datenerhebung durch Sie unterstützt. Die Zählung und Identifikation von Walen während der Fahrt auf geraden Linien (soge-nannte Transsekt-Methode) gilt als wesentliche Grund-lage der Forschungsarbeit. Kenntnisse über das lokale Vorkommen und die Anzahl Individuen der verschie-denen Arten helfen, wichtige Gebiete zu identifizieren und den Zustand der Bestände abzuschätzen. Diese wichtigen Grundlagendaten werden internationalen und vor Ort tätigen Schutz-organisationen zur Verfügung gestellt. Damit leisten Sie mit uns zusammen einen wertvollen Beitrag zu den weltweiten Schutzbemühungen dieser faszinierenden Tiere.

Umweltbildung

Taucher am Riff

Umweltbildung direkt vor Ort ist ein wesent-licher Bestandteil der Forschungsreise. Wir erkunden schwimmend, schnorchelnd oder tauchend die faszinierende Unterwasserwelt und ihre bunten Korallenriffe. Zusammen mit den Guides können Sie den Unterwasser-Lebensraum erkunden und erleben weitere Bewohner des Meeres in ihrem natürlichen Element. Diese Erfahrungen runden die Forschungsarbeit auf See in einer wunder-baren Weise ab.

 

Weitere Höhepunkte können Begegnungen und Diskussionen mit lokalen Fischern sowie der Bevölkerung sein, welche neue Perspektiven eröffnen und unseren Blick für regionale Problemstellungen (Überfischung, Süsswasser-Knappheit, Verschmut-zung etc) schärfen.

 

Es besteht auch die Möglichkeit, Nationalparks an Land zu besuchen, so dass auch hier Fauna und Flora in ihrer ganzen Schönheit entdeckt werden können.

Entspannung

Nebst Forschungstätigkeit und Bordleben bleibt viel Zeit für Erholung und Genuss, für Meer und Sonne, Badestopps und gemeinsame Mahlzeiten vor traumhafter Kulisse.

Sehenswürdigkeiten der Gegend

Das Cuyabeno Naturreservat in Ecuador wurde 1979 mitten im unberührten tropischen Regenwald gegrün-det. Einige der vielen Wasser- und Landbewohner von Cuyabeno sind Schildkröten, Anakondas, Kaimane, Affen, Ozelote, Faultiere und viele Vogelarten wie z.B. Hoatzins, Papageien und Königs-fischer. Zudem exi-stiert im tropischen Regenwald auch eine artenreiche Vegetation.